Jahrestagung Raiffeisen NÖ-Wien: 140 Jahre-Jubiläum und GD-Taktstock geht von Michael Höllerer in die Hände von Martin Hauer
* OBMANN HAMESEDER: „GENOSSENSCHAFT HEISST ORGANISIERTE RESILIENZ“
* GENERALDIREKTOR HÖLLERER: „HOLDING UND RLB AUF ZUKUNFTSKURS GEBRACHT“
* DESIGNIERTER GENERALDIREKTOR HAUER: „IM FLOW ZU HÖCHSTLEISTUNGEN“
* BUNDESKANZLER STOCKER: „RAIFFEISEN GESTALTET VERÄNDERUNGEN AKTIV MIT“
* LANDESHAUPTFRAU MIKL-LEITNER: „RAIFFEISEN IST EIN ERFOLGSMODELL“
Die Jahrestagung ist im Kalender von Raiffeisen NÖ-Wien die wichtigste und größte Veranstaltung. Als Gastgeber begrüßten Erwin Hameseder, Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, und Michael Höllerer, Generaldirektor Raiffeisen NÖ-Wien, rund 850 Gäste in der Messe Wien: Raiffeisen-Funktionär:innen und Repräsentant:innen der Beteiligungsunternehmen gleichermaßen wie hochkarätige Vertreter:innen aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Gesellschaft und Religion.
Einer der wesentlichen inhaltlichen Schwerpunkte war „140 Jahre Raiffeisen“. Seit 1886 steht Raiffeisen mit der Gründung der ersten Raiffeisen-Genossenschaft im niederösterreichischen Mühldorf für gelebte genossenschaftliche Werte, regionale Stärke und das verlässliche und partnerschaftliche Miteinander. Nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg entsteht für Raiffeisen dort, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.
GUTE ERGEBNISSE BESTÄTIGEN GENOSSENSCHAFTLICHE STÄRKE
Aus der Sicht von Obmann Erwin Hameseder ist gerade in einer Zeit von politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten die Resilienz der entscheidende Faktor für Bestand und Erfolg: „Langfristigen Erfolg haben nur jene Unternehmen, die auch unter Druck handlungsfähig sind. Nachhaltiges Wirtschaften und vorausschauend handeln sind der Schlüssel. Und genau darin liegt seit jeher die Stärke von Raiffeisen, denn unser genossenschaftliches Modell ist im Kern nichts anderes als organisierte Resilienz. Ein Blick auf die auch 2025 guten Ergebnisse der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien sowie der niederösterreichischen Raiffeisenbanken zeigt einmal mehr die Stärke unserer genossenschaftlichen Gruppe.“
TAKTSTOCK GEHT VON MICHAEL HÖLLERER AN MARTIN HAUER
Für den Obmann heißt Resilienz aber auch, im Management von Raiffeisen NÖ-Wien personelle Entscheidungen zu treffen, um Raiffeisen auf der Erfolgsspur zu halten: „Michael Höllerer hat als Generaldirektor seit 2022 viele strategische Weichen gestellt und einen klaren Wachstumskurs eingeschlagen. Damit hat er nicht nur Aufbruchstimmung erzeugt, sondern auch den Unternehmergeist unseres Hauses neu belebt. Dafür bedanke ich mich sehr herzlich bei ihm und wünsche ihm als Vorstandsvorsitzendem der Raiffeisen Bank International alles Gute und viel Erfolg. Martin Hauer hat mit Juli die Funktion des Generaldirektors inne, kennt unser Haus wie kaum ein anderer und steht für Kontinuität sowie Kundennähe. Er übernimmt eine starke und optimal positionierte Bank, die gegenüber den kommenden Herausforderungen gut aufgestellt ist.“
GENERALDIREKTOR HÖLLERER ZIEHT ERFOLGREICHE BILANZ
Generaldirektor Michael Höllerer blickt auf vier erfolgreiche Jahre zurück und zieht eine positive Bilanz über die Entwicklung der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien. Besonders hebt er das starke Wachstum, die erfolgreiche Positionierung im Wiener Markt und die gelebte Unternehmenskultur hervor.
„Wir haben unsere Häuser in den letzten Jahren konsequent auf Zukunftskurs gebracht. Der Unternehmenswert ist um mehr als 50 Prozent gestiegen, die Stadtbank konnte um 15.000 neue Privat- und Firmenkunden wachsen und aufgrund unserer Größe und Relevanz stehen wir nun wieder unter direkter Aufsicht der EZB. Entscheidend für diesen Erfolg sind aber nicht nur Kennzahlen oder Projekte, sondern unsere Unternehmenskultur. Dass Eigentümer, Führungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so eng zusammenarbeiten und über Bereichsgrenzen hinausdenken, hat Innovationen wie die Partnerschaft mit Bitpanda, Raiffeisen Junior oder die Kooperation mit dem jö Bonus Club überhaupt erst möglich gemacht“, so Höllerer.
AUF AUGENHÖHE MIT DEN ALLERBESTEN – BEIM BANKING UND IN DEN BETEILIGUNGEN
Als designierter Generaldirektor skizzierte Martin Hauer einen Ausblick auf die kommenden Jahre: „Ich sehe uns auf Augenhöhe mit den Allerbesten, sowohl im Banking als auch in unseren Beteiligungen. Wir werden uns aber noch mehr als heute in intensivstem Wettbewerb mit global agierenden Unternehmen messen müssen. Mein Ziel ist es, dass wir in den nächsten Jahren in einen Flow kommen, also in einen Zustand, in dem wir zu Höchstleistungen auflaufen.“ Die inhaltlichen Schwerpunkte sieht Hauer vor allem rund um die Themen Kundenbedürfnisse, Innovation, Digitalisierung und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz.
Auch für die ersten 100 Tage als Generaldirektor hat Hauer ein Ziel definiert: „Wir haben in den letzten Wochen richtungsweisende Projekte vorangetrieben, die uns noch stabiler, noch resilienter und noch wettbewerbsfähiger machen werden. Daran werden wir in meinen ersten 100 Tagen intensiv arbeiten und eine gute Basis dafür legen, dass wir auch bei der 150-Jahr-Feier von Raiffeisen NÖ-Wien eine gute Figur machen.“
BUNDESKANZLER STOCKER: RAIFFEISEN IST STABILISIERENDE KRAFT DER OSTREGION
Bundeskanzler Christian Stocker wandte sich per Videobotschaft an das Auditorium und sprach von einer „besonderen Raiffeisen-Jahrestagung. 140 Jahre Raiffeisen NÖ-Wien sind weit mehr als ein Jubiläum, es ist der Beleg für Beständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und das große Vertrauen, das über Generationen aufgebaut wurde. Raiffeisen NÖ-Wien ist seit Jahrzehnten die stabilisierende Kraft in der Ostregion, Partner für die Menschen, die Betriebe, die Landwirtschaft und für den Mittelstand. Raiffeisen hat immer wieder Veränderungen aktiv mitgestaltet und unter Beweis gestellt, Verantwortung zu übernehmen“. Die Regierung werde sich „weiterhin massiv dafür einsetzen, die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Österreich zu sichern und die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Investitionen und Wachstum weiterhin möglich sind.“
LH MIKL-LEITNER: RAIFFEISEN STEHT FÜR ZUSAMMENHALT UND MITEINANDER
Für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sind es vor allem „Zusammenhalt und Miteinander“, das Raiffeisen seit 140 Jahren ausmacht: „Raiffeisen ist tief verwurzelt in den Regionen und offen für Neues – ein Erfolgsmodell, das von 1,3 Millionen Kundinnen und Kunden bestätigt wird. Arbeitnehmer, Unternehmer und Landwirte spüren, was Raiffeisen ausmacht, nämlich Verantwortung übernehmen und gemeinsam wirtschaften. Diese Haltung und diesen Spirit brauchen wir in Österreich und Europa.“ Ein klares Statement gab es von der Landeshauptfrau zum Thema Regulatorik und Bürokratie: „Es braucht weniger Bürokratie und mehr Innovation – für eine verstärkte Wettbewerbsfähigkeit. Wenn Verfahren über Jahre dauern, investiert keiner mehr. Also weg mit den Regulativen und der Zettelwirtschaft und hin zu mehr Freiheit für die Wirtschaft.“
Raiffeisen-Holding NÖ-Wien
Rupert Reif
Leitung Konzernkommunikation
Telefon: +43 1 21136-2421
E-Mail: rupert.reif@rh.raiffeisen.at
Website: https://www.raiffeisenholding.com/
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender
Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.