TU Graz übernimmt Vorsitz der TU Austria
Mit 1. Juli 2026 übernimmt TU Graz-Rektor Horst Bischof turnusgemäß die Präsidentschaft der TU Austria von TU Wien-Rektor Jens Schneider.
Nach zwölf erfolgreichen Monaten unter der Präsidentschaft von Jens Schneider zieht die Allianz der technischen Universitäten Österreichs eine positive Bilanz. Mit der BOKU University sowie den technisch-naturwissenschaftlichen Fakultäten der JKU Linz und der Universität Innsbruck zählt die TU Austria seit 2025 nun drei assoziierte Mitglieder. Damit gewinnt die Stimme der technischen Wissenschaft in Österreich und darüber hinaus weiter an Gewicht. Das zeigt die wegweisende Zukunftskooperation der TU Austria mit Indien bei Studierendenmobilität, Forschung und Innovation ebenso wie der gemeinsame Auftritt von TU Austria und den deutschen TU9 in der EU-Hauptstadt Brüssel zum künftigen EU-Forschungsrahmenprogramm.
„Diesen Weg der universitätsübergreifenden Zusammenarbeit in Forschung und Lehre werden wir konsequent weitergehen. So erreichen wir kritische Größen, nutzen Synergien, stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Wissens- und Innovationsstandorts Österreichs und erzeugen Impact für die Wirtschaft“, sagt der neue TU Austria-Präsident Horst Bischof.
NEUE DOCTORAL SCHOOL ZU BATTERIETECHNOLOGIEN GEHT AN DEN START
Konkretes Beispiel für konsequente Zusammenarbeit ist die erste TU Austria Doctoral School, die im Herbst 2026 startet: Unter dem Titel TU-BRIDGE bearbeiten exzellente Nachwuchswissenschafter*innen gemeinsam mit Spitzenforschenden der TU Austria-Universitäten und Industriepartnern zentrale Fragestellungen moderner Batterietechnologien, einem Schlüsselthema der globalen Energie- und Mobilitätswende.
TU AUSTRIA ALS DEEP TECH MOTOR ÖSTERREICHS
Die Bedeutung gerade der technischen Universitäten für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Österreich belegen zahlreiche Studien – so zuletzt der Elsevier-Länderreport „Österreich als Wissenschafts- und Technologienation“. Demnach zeigt sich die enge Verzahnung von Industrie und heimischer Technik-Forschung besonders in der überdurchschnittlich hohen Zahl an Co-Publikationen mit Unternehmenspartnern in Schlüsseltechnologien: Während der EU-Durchschnitt bei 3,9 Prozent und der globale Wert bei 2,6 Prozent liegen, erreicht die TU Austria 10,2 Prozent. Die Allianz bündelt komplementäre Stärken zu einem Ökosystem, das einzelne Universitäten allein nicht erreichen könnten – sie schafft kritische Masse, senkt Transaktionskosten für Großkonsortien und erhöht die internationale Anschlussfähigkeit Österreichs.
„Die umsetzungsorientierte Spitzenforschung der TU Austria und ihrer assoziierten Partner ist für den Innovationsstandort Österreich unverzichtbar“, sagt Horst Bischof._ _„Um diesen Pfad erfolgreich fortzusetzen, brauchen wir eine ausreichende und verlässliche Finanzierung. Dafür werden wir als starke Stimme der Techniknation Österreich auch weiterhin mit Nachdruck bei der Bunderegierung eintreten.“
TU Austria
Mag. Dr. Elke Standeker, Bakk. MBA
Telefon: +43 3842 402 7013
E-Mail: office@tuaustria.ac.at
Website: https://www.tuaustria.at
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