NEOS zu Pensionen: Staatsfonds kann ein Baustein sein, ersetzt aber keine überfälligen Reformen
Gasser: „Eine stärkere Kapitaldeckung ist ein richtiger Ansatz, den wir gerne bei einem gemeinsamen Pensionsgipfel im Herbst diskutieren können.“
„Mehr Kapitaldeckung im Pensionssystem ist eine gute Idee und kann langfristig zu dessen Stabilisierung beitragen. Ein Staatsfonds allein löst allerdings nicht die grundlegenden Probleme und ersetzt auch nicht die wichtigen und überfälligen Reformen, die unser Pensionssystem braucht, um es langfristig finanzieren zu können“, sagt NEOS-Sozialsprecher Johannes Gasser zum Vorschlag des Bundeskanzlers Christian Stocker.
Für Gasser ist weiterhin entscheidend die notwendigen strukturellen Reformen umzusetzen: „Wir müssen insbesondere über eine schrittweise Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters sprechen. Nur mit zusätzlichen Einnahmen werden wir das Pensionssystem angesichts der demographischen Entwicklung nicht absichern können.“
Gasser begrüßt jedoch den Vorschlag des Bundeskanzlers und schlägt vor, ihn gemeinsam mit weiteren Reformvorschlägen beim Pensionsgipfel im Herbst zu beraten: „Alle Ideen gehören auf den Tisch. Dazu laden wir alle ein, ihre Ideen zu präsentieren. Unser Ziel muss ein langfristig finanzierbares und generationengerechtes Pensionssystem sein, auf das sich auch junge Menschen verlassen können.“
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