JW-Eugster: Zukunftsdepot schafft Gründerkapital für nächste Generation
Junge Wirtschaft: Wer mehr Unternehmertum will, muss jungen Menschen früher finanziellen Spielraum geben
Die Junge Wirtschaft (JW) begrüßt den Vorstoß von Bundeskanzler Christian Stocker für ein „Zukunftsdepot“ zum langfristigen Vermögensaufbau der nächsten Generation. Entscheidend ist jetzt, daraus eine echte Starthilfe für die Unternehmer:innen von morgen zu machen. Die JW fordert deshalb für die nächste Generation ein Depot mit mindestens 1.000 Euro Startkapital. Ab 18 soll das Vermögen steuerfrei für die Ausbildung oder die Gründung eines Unternehmens eingesetzt werden können. Alternativ kann das Zukunftsdepot bis zur Pension steuerbegünstigt weiter veranlagt werden.
„Österreich braucht mehr junge Menschen, die den Schritt ins Unternehmertum wagen. Dafür müssen wir ihnen nicht nur Mut machen, sondern auch Möglichkeiten geben. Das Zukunftsdepot kann aus frühem Vermögensaufbau später unternehmerische Freiheit machen“, sagt Verena Eugster, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft.
Gerade bei der Gründung zählt jeder Euro Eigenkapital. Lukas Sprenger, Bundesgeschäftsführer der Jungen Wirtschaft, bringt es auf den Punkt: „Eine gute Geschäftsidee darf nicht am fehlenden Startkapital scheitern. 1.000 Euro zum Start, langfristig investieren und ab 18 steuerfrei für die eigene Gründung nutzen. So wird aus Vorsorge Gründerkapital.“
Für die JW ist klar: Wer mehr Gründungen, Innovation und Wachstum will, muss früher ansetzen. Das Zukunftsdepot kann jungen Menschen Kapital geben, damit aus Ideen Unternehmen werden. (PWK409/EL)
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