Jugendmedienschutz: Internationale Kooperation des JMS-Expert:innenrats mit „FSF“
Im Jahr 2021 wurde der Verein „Jugendmedienschutz“ (JMS) als freiwillige Selbstkontrolle der audiovisuellen Mediendienste in Österreich gegründet. Dessen Ziel ist die Stärkung des Kinder- und Jugendschutzes im Bereich audiovisueller Medien und die Aufbereitung klarer Informationen für Erziehungsberechtigte.
Neben branchenweiten Verhaltensrichtlinien wurde ein Beschwerdesystem eingerichtet, mit dem Zuseher:innen eine Beschwerde einreichen können, wenn sie einen Verstoß gegen die Verhaltensrichtlinien vermuten. Über die Beschwerden entscheidet der JMS-Expert:innenrat, der mit Spezialist:innen aus den Bereichen Medien, Jugendschutz und Medienrecht besetzt ist.
Um die spezifische Qualifikation der Mitglieder des Expert:innenrats noch weiter zu stärken, hat JMS nun einen Intensiv-Workshop durchgeführt. Dieser Workshop wurde zusammen mit den Fachleuten der deutschen Selbstregulierungsorganisation „FSF – Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen“ organisiert und erstreckte sich über zwei volle Tage. Die Mitglieder des Expert:innenrats hatten dabei die Möglichkeit, sich mit internationalen Kolleg:innen auszutauschen, wertvolle Einblicke in die Praxis der FSF zu erhalten, konkrete Fallkonstellationen oder Problemstellungen im Detail zu erörtern und „best practice“ Beispiele zu diskutieren.
„_Die internationale Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch mit versierten und hochqualifizierten Kolleg:innen sind gerade im Bereich Jugendschutz sehr wichtig.“_, erläutert Alice Krieger-Schromm, Leiterin der JMS-Geschäftsstelle._ „Wir freuen uns daher sehr, dass wir diesen Workshop zusammen mit der FSF durchführen konnten._“
Dr. Alice Krieger-Schromm, office@jugendmedienschutz.at
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