Disoski/Grüne: Zusätzliche Schutz- und Übergangswohnungen unterstützen gewaltbetroffene Frauen bei Start in gewaltfreies Leben
Ausbau von Startwohnungen sowie Beratungs- und Betreuungsangeboten stärken Gewaltschutzstrukturen in Österreich
„Rund ein Drittel aller gewaltbetroffenen Frauen, die in einem Frauenhaus Schutz finden, kehren nach dem Aufenthalt in einem Frauenhaus zum gewalttätigen Partner zurück. Diese Entscheidung treffen Frauen oftmals nicht aus Überzeugung, sondern schlichtweg, weil sie keine leistbare Wohnung für sich und ihre Kinder finden. Wir haben deshalb im Regierungsübereinkommen vereinbart, die sicheren, leistbaren und vor allem auch schnell verfügbaren Start- und Übergangswohnungen für gewaltbetroffene Frauen österreichweit auszubauen. Mit der heute dazu präsentierten Vereinbarung zwischen Bund und Ländern bauen wir die Gewaltschutzstrukturen in Österreich weiter aus. Diese Maßnahme unterstützt gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder bei ihrem Start in ein gewaltfreies Leben“, sagt Meri Disoski, stellvertretende Klubobfrau und Frauensprecherin der Grünen, über den österreichweiten Ausbau von Start- und Übergangswohnungen.
Für den Ausbau stehen bundesseitig bis 2027 zwölf Millionen Euro zur Verfügung. „Das ist der nächste konsequente Schritt zur Stärkung des Gewaltschutzes in Österreich. Mit diesen Mitteln finanzieren wir österreichweit sicheren Wohnraum für insgesamt zusätzlich 180 gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder und unterstützen sie bei ihrem Weg aus der Gewaltspirale“, betont Disoski.
„Gleichzeitig stellen wir auch die Mittel für den Ausbau von Beratungs- und Betreuungsangeboten bereit und ermöglichen damit, dass alle Betroffenen die Unterstützung bekommen, die sie benötigen. Das ist ein weiterer wichtiger Meilenstein im österreichischen Gewaltschutz“, hält die Frauensprecherin der Grünen fest und appelliert an die Verantwortlichen der Bundesländer, die Umsetzung rasch und entschlossen anzugehen.
„Mit dem österreichweiten Ausbau von Start- und Übergangswohnungen für gewaltbetroffene Frauen setzen wir auf Grüne Initiative einmal mehr eine von Expert:innen lange geforderte Maßnahme im Gewaltschutz um. Diesen Weg werden wir entschlossen weitergehen“, meint Disoski.
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