AVISO/Grüne: Mi, 21.6., 19.30 Uhr – Feministische Filmvorführung „SHE SAID“ mit anschließender Diskussion

Die Anfänge der #MeToo-Bewegung sind mittlerweile fast sechs Jahre her. Doch trotz zahlreicher Berichte von Betroffenen und rechtskräftiger Verurteilungen werden Frauen, die sexualisierte Gewalt von Männern öffentlich thematisieren und sich angesichts existierender Machtgefälle nicht einschüchtern lassen, nicht nur ignoriert, sondern diskreditiert – wie die aktuelle Debatte rund um die Missbrauchsvorwürfe gegen Rammstein-Sänger Till Lindemann erneut zeigt.

Im Oktober 2017 berichteten zwei Journalistinnen der New York Times über die Vorwürfe gegen den berühmten Filmproduzenten Harvey Weinstein, von sexueller Belästigung, sexueller Nötigung und Vergewaltigung. Ihr Bericht umfasste Erzählungen von acht Schauspielerinnen und Angestellten Weinsteins und löste die weltweite #MeToo-Bewegung aus.

Der Spielfilm „She Said“ zeigt die Recherche-Arbeit der beiden New York Times Journalistinnen, ihre Suche nach Zeug:innen und Betroffenen und wie sie mit ihrer Arbeit patriarchale Strukturen und Machtmissbrauch einer ganzen Branche aufdecken.

Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren MERI DISOSKI, Vorsitzende der Grünen Frauen Österreich und stellvertretende Klubobfrau der Grünen, und SOPHIE RENDL, Gewaltschutz- und Antidiskriminierungs-Expertin der VERA*-Vertrauensstelle gegen Machtmissbrauch, Belästigung und Gewalt in Kunst und Kultur, über die Auswirkungen und Erfolge der #MeToo-Bewegung in Österreich. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Filmemacherin SOPHIA HOCHEDLINGER.

PROGRAMM:

19.25 Uhr: Einlass

19.35 Uhr: Begrüßung

19.40 Uhr: Filmstart

21.50 Uhr: Diskussion 

DIE GRÜNEN
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