Grüne/Hammer kritisiert geplante Verlegung des KZ-Mahnmals in Laakirchen auf den Friedhof
Grüne fordern respektvollen Dialog mit Opferverbänden und bestehen auf sichtbares Gedenken
„Die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus darf nicht entsorgt werden – sonst wird aus dem Erinnern schnell ein Vergessen“, betont der gedenkpolitische Sprecher der Grünen, Lukas Hammer.
Hammer kritisiert die Entscheidung von SPÖ-Bürgermeister Fritz Feichtinger, ein KZ-Mahnmal vom Stadtzentrum Laakirchen auf den Friedhof zu verlegen. Auch der Kompromissvorschlag, im Zentrum lediglich eine Tafel mit den Namen der Opfer anzubringen, ist für Hammer nicht akzeptabel: „Ein Mahnmal auf den Friedhof zu verlegen, während im Zentrum nur noch eine Tafel verbleibt, kommt einer Entsorgung der Erinnerung gleich. Das wird der historischen Verantwortung gegenüber den Opfern nicht gerecht.“
Hammer hält fest: „Orte des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus sind keine ‚Möblierungselemente‘, die man je nach Nutzungskonzept verschiebt. Sie sind Ausdruck einer verantwortungsvollen Gedenkkultur und müssen sichtbar im öffentlichen Raum verankert bleiben.“
„Nun braucht es einen respektvollen Dialog mit den Opferverbänden und eine Lösung, die der Würde der NS-Opfer gerecht wird, die lokale Erinnerungskultur stärkt und ein klares Zeichen gegen das Vergessen setzt“, appelliert der gedenkpolitische Sprecher der Grünen.
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