Roland Gangl mit überwältigender Mehrheit als Vorsitzender der BMHS-Gewerkschaft wiedergewählt

Geschlossen und tatkräftig in die Zukunft

Am 28. und 29. April 2026 fand der ordentliche Bundestag der BMHS-Gewerkschaft in Wien statt. Zahlreiche Ehrengäste, unter anderem der Vorsitzende der GÖD Mag. Dr. Eckehard Quin, Bildungsminister Christoph Wiederkehr, MA, der Vorsitzende der ARGE Lehrer:innen in der GÖD Paul Kimberger und der stellvertretende Bildungsdirektor für Niederösterreichs Mag. Dietmar Hudsky zeigten durch ihr Kommen und ihre Referate ihre Wertschätzung gegenüber der BMHS-Gewerkschaft.

Eckehard Quin nahm in seiner Festansprache Bezug auf die aktuelle politische Lage und die demokratiepolitisch zunehmend bedenklichen Entwicklungen gemäß dem Motto „Der Stärkere sagt, was passiert“. Er hielt fest: „Gewerkschaften sind demokratische Institutionen, die auch jenen eine Stimme geben, die sonst überhört werden. Demokratie braucht Haltung und nicht Bequemlichkeit, und unsere Gesellschaft braucht Solidarität und sozialen Ausgleich. Das zeigt sich in unserer täglichen Arbeit für die Mitglieder. Demokratie braucht Sozialpartnerschaft. Am Ende von Verhandlungen müssen Lösungen stehen, die alle mittragen können.“

Bildungsminister Wiederkehr führte aus, dass Bildung das Fundament für persönliche und gesellschaftliche Entwicklung sei und die Basis für Demokratiefähigkeit. Er bekräftigte, dass die Berufsbildung in Österreich eine hohe Bedeutung habe, was sich darin zeige, dass 2/3 aller Schüler:innen in der Sekundarstufe II in berufsbildende Schulen gehen. Berufsbildung nehme seit vielen Jahrzehnten eine Pionierrolle hinsichtlich positiver Entwicklungen im Bildungsbereich ein.

Paul Kimberger wies auf das gemeinsame Verständnis von Bildungspolitik aller Stakeholder hin und bekräftigte, dass Schule die Schüler:innen darauf vorbereiten müsse, möglichst autonom und flexibel auf gesellschaftspolitische Änderungen reagieren zu können.

Niederösterreichs stellvertretender Bildungsdirektor Dietmar Hudsky wies auf die Notwendigkeit einer funktionierenden Sozialpartnerschaft hin und betonte, wie professionell, kompetent und zukunftsorientiert die BMHS-Gewerkschaft agiere.

In seinen Ausführungen zum berufsbildenden mittleren und höheren Schulwesen betonte Bundesvorsitzender Roland Gangl, dass unser Schulwesen Garant dafür sei, den Absolvent:innen mit höchster Ausbildungsqualität und einer Bildung mit Herz, Hirn und Hand jenes Rüstzeug mitzugeben, welches zur Entwicklung der Wirtschaft, den technischen Fortschritt und zum kulturellen Angebot entscheidend beiträgt und natürlich auch Basis für den beruflichen Erfolg als Mitarbeiter:in oder als Gründer:in eines Unternehmens ist.

Er verwies auf viele Meilensteine, die in den letzten 80 Jahren zur Erfolgsgeschichte der BMHS beitrugen, wie vorgeschriebene Pflichtpraktika, die Verrechtlichung des Schulwesens im Schulorganisations- und Schulunterrichtsgesetz, den Gründungsboom von berufsbildenden mittleren und höheren Schulen in den siebziger Jahren, der Vorreiterstellung der BMHS bei Innovationen, die Implementierung des Reife- und Diplomprüfungszeugnis der BHS, die adäquate Einstufung der BMHS-Abschlüsse im Österreichischen Qualifikationsrahmen und schlussendlich auf die erfolgreichen Kooperationen mit ausländischen und tertiären Bildungseinrichtungen.

Roland Gangl betonte aber, dass auch künftig die Rahmenbedingungen stimmen müssen, wie regelmäßige Anpassungen der Lehrpläne auf Basis der neuen Herausforderungen von Technik, Wirtschaft und Beruf unter Einbeziehung der Betroffenen. Autonome Gestaltungsmöglichkeiten sollen ein rasches und effektives Eingehen auf regionale, wirtschaftliche oder technische Entwicklungen ermöglichen. Grundvoraussetzung dafür sei allerdings eine zeitgemäße Ressourcenausstattung, um Bildung auf hohem theoretischen und fachpraktischen Niveau zu gewährleisten. Weiters müsse Bürokratie abgebaut werden, und der Praxisbezug durch enge Kooperationen sei ein Grundpfeiler für Qualität. Auch seien für eine erfolgreiche Weiterentwicklung gut ausgebildete Lehrpersonen essentiell, die über eine ausgezeichnete Expertise im jeweiligen Fach verfügen und sich stets auf dem modernsten Stand der wissenschaftlichen und technischen Entwicklung ihres Fachbereichs befinden und eine fundierte pädagogische praxisrelevante Ausbildung erfahren haben.

Nach erfolgter Wiederwahl durch die Delegierten aus dem gesamten Bundesgebiet versprach Gangl auch künftig den erfolgreichen Weg fortsetzen zu wollen. Der Bundestag endete mit dem klaren Signal, dass die BMHS-Gewerkschaft unter dem wiedergewählten Vorsitzenden geschlossen und tatkräftig in die Zukunft gehen will.

Der neu gewählte Vorsitzende Mag. Roland Gangl freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit seinen Stellvertretern MMag.a Barbara Schweighofer-Maderbacher und DI Hannes Grünbichler und den anderen neu gewählten Mitgliedern der Bundesleitung.

Roland Gangl

Vorsitzender der BMHS-Gewerkschaft

Teinfaltstraße 7, 1010 Wien

0676/6002913

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