Greenpeace-Analyse: 70 Prozent der Grundwasserstände in Österreich zu niedrig
Mehr als jede zehnte Messstelle so tief wie Ende April noch nie – Greenpeace warnt vor katastrophaler Aushöhlung des EU-Wasserschutzrechts
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat die aktuelle Situation der österreichischen Grundwasserstände mit Ende April analysiert. Das Bild ist alarmierend: Rund 70 Prozent aller Messstellen zeigen einen niedrigen oder sogar sehr niedrigen Grundwasserstand auf. Bei mehr als jeder zehnten Messstelle liegt der Wasserstand so niedrig wie Ende April noch nie. Besonders betroffen sind Oberösterreich, Salzburg und Kärnten. Greenpeace fordert von der Bundesregierung endlich das im Regierungsprogramm angekündigte Wasserentnahme-Register für Industrie und Landwirtschaft umzusetzen und warnt eindringlich vor der geplanten Aushöhlung des EU-Wasserschutzrechts.
Sebastian Theissing-Matei
Wasserexperte
Greenpeace Österreich
Tel.: +43 664 61 03 995
E-Mail: sebastian.theissing@greenpeace.org
Magnus Reinel
Pressesprecher
Greenpeace Österreich
Tel.: + 43 664 8817 2210
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