WKÖ-Smuk: Dringender Appell an den Finanzminister, von der Paketsteuer abzusehen

Selten waren sich Unternehmensvertreter:innen und Konsument:innen derart einig: Die Paketsteuer verfehlt ihren Zweck völlig.

Trotz massiven Widerstandes aus der Wirtschaft startete vergangene Woche die offizielle Begutachtung zur Paketsteuer. Das Bundesgremium des Versand- und Internethandels der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und dessen Berufsgruppensprecher Alexander Smuk warnen seit Wochen vor den Folgen und der Belastung der heimischen Bevölkerung, die von diesem Gesetzesvorhaben ausgeht. Nun zeigt sich, dass auch in der Bevölkerung langsam das böse Erwachen erfolgt, welche finanzielle Belastung hier auf die Konsument:innen zukommt. Denn ablehnende Stellungnahmen von Privatpersonen auf der Parlaments-Homepage häufen sich.

„Damit muss bei den Entscheidungsträgern endlich klar ankommen, dass die Paketsteuer in der jetzigen Form die absolut Falschen trifft, nämlich steuerzahlende österreichische Handelsunternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten“, so Alexander Smuk.

Der Unmut bei den Unternehmer:innen sowie die wachsende Empörung der Komsument:innen seien daher verständlich: „Asiatische Plattformen, die eigentlich der Adressat für die Regelung waren, werden hier Wege finden, um die Steuerlast so gering wie möglich zu halten. Übrig bleiben am Ende die heimischen Händler:innen und Konsument:innen“, kritisiert Smuk.

Zusätzlich besteht auf europäischer Ebene die Gefahr, Gegenreaktionen anderer Mitgliedstaaten zu provozieren; weitere EU-Länder könnten ähnliche Regelungen erlassen und damit dem nationalen Export schaden. Innovative europäische und auch österreichische Handelsunternehmen werden für Geschäftstätigkeit und Erfolg bestraft.

Smuk appelliert daher an Finanzminister: „Dieses Vorhaben zur Einführung einer Paketsteuer muss gestoppt werden; die Imageschäden innerhalb Europas und die finanzielle Belastung der Österreicherinnen und Österreicher wären enorm.“ (PWK 225/DFS)

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