ÖVP – Olischar: S-Bahn-Stammstrecke gesperrt – Wien braucht jetzt einen belastbaren Ersatzplan

250.000 Fahrgäste täglich sind betroffen – Wiener Linien und SPÖ-Neos-Stadtregierung müssen rasch liefern

Ab Herbst wird aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Meidling und Floridsdorf für Monate gesperrt. 250.000 Fahrgäste täglich sind betroffen. Die Arbeiten sind notwendig und längst überfällig. Jetzt kommt es darauf an, dass die rot-pinke Stadtregierung gemeinsam mit ÖBB und Wiener Linien einen funktionierenden Ersatzplan auf die Schiene bringt – und diesen professionell und effizient umsetzt.

VORBEREITUNG IST ENTSCHEIDEND

Dass diese Sperre kommt, war seit Jahren absehbar. Umso wichtiger ist es, dass die verbleibende Vorbereitungszeit konsequent genutzt wird.

„Wenn hunderttausende Menschen täglich Umleitungen benutzen müssen, muss garantiert werden, dass der geplante Schienenersatzverkehr auch tatsächlich funktioniert. Das ist jetzt die zentrale Aufgabe – für die Wiener Linien, die ÖBB und die SPÖ-Neos-Stadtregierung gemeinsam“, so Gemeinderätin Elisabeth Olischar, Verkehrssprecherin der Wiener Volkspartei.

BISHERIGE MASSNAHMEN NICHT AUSREICHEND

Eine TU-Studie rechnet in Spitzenzeiten mit über 11.000 Fahrgästen pro Stunde, die auf andere Routen ausweichen müssen. Die angekündigten Maßnahmen – Shuttlebusse, längere Straßenbahnen, Taktverdichtungen bei ausgewählten Linien – sind ein Anfang, reichen aber nicht aus.

„Überfüllte Bahnsteige und Verzögerungen können nicht die Antwort auf eine seit Jahren bekannte Sperre sein. Ein Projekt dieser Größenordnung verlangt ein Gesamtkonzept – kein Flickwerk“, betont Olischar.

GESAMTKONZEPT STATT EINZELMASSNAHMEN

Die Wiener Volkspartei fordert ein abgestimmtes Gesamtkonzept: Taktverdichtungen auf allen betroffenen Achsen, funktionierende Ausweichrouten, klare Fahrgastinformation und ausreichend Personal für Störungsfälle. Eine professionelle und effiziente Abwicklung – von der Planung bis zur Umsetzung – ist dabei keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Grundvoraussetzung.

„Die Menschen haben ein Recht darauf zu wissen, was auf sie zukommt – und wie sie verlässlich durch die Stadt kommen. Es ist höchste Eisenbahn, dass alle Beteiligten jetzt an einem Strang ziehen“, so Olischar abschließend.

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