Exportpreis 2026: Auszeichnungen für Exportleistungen der heimischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft

Österreichische Tourismusbetriebe überzeugen international mit Qualität und Innovation

Mit Einnahmen von rund 26 Mrd. Euro durch internationale Gäste leistete die österreichische Tourismus- und Freizeitwirtschaft 2025 einen wesentlichen Beitrag zur österreichischen Exportleistung und unterstreicht damit ihre zentrale Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Österreich.

Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen des Exportpreises 2026 erneut herausragende Unternehmen der österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft für ihre internationalen Erfolge ausgezeichnet. Die Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Susanne Kraus-Winkler, gratuliert den diesjährigen Preisträger:innen und würdigt deren Beitrag zur internationalen Sichtbarkeit des Tourismusstandorts Österreich.

„Unsere ausgezeichneten Betriebe zeigen eindrucksvoll, wie stark Österreichs Tourismus- und Freizeitwirtschaft international positioniert ist. Sie verbinden Qualität, Innovation und authentische österreichische Gastfreundschaft mit wirtschaftlichem Erfolg und tragen damit wesentlich zur Attraktivität unseres Landes bei“, betont Kraus-Winkler.

In der Kategorie „Tourismus und Freizeitwirtschaft“ ging Gold an das Hotel Stefanie – Schick Hotels Betriebs GmbH. Das traditionsreiche Haus gilt als ältestes Hotel Wiens und wird bereits in fünfter Generation von der Familie Schick geführt. Seit seiner Gründung im Jahr 1600 steht das Hotel für gelebte Wiener Gastfreundschaft und kulturelle Kontinuität. Mit einem internationalen Gästeanteil von über 90 Prozent – insbesondere aus Deutschland, den USA, Großbritannien, Frankreich und Italien – ist das Hotel Stefanie ein herausragendes Beispiel für touristische Exportleistung. Gäste genießen dort nicht nur eine Übernachtung, sondern ein authentisches Kulturerlebnis „Made in Austria“.

Mit Silber ausgezeichnet wurde das Benediktinerstift Melk. Das traditionsreiche Benediktinerkloster mit über 900-jähriger Geschichte zählt zu den bedeutendsten kulturellen und spirituellen Einrichtungen Österreichs. Mit seinen mehrsprachigen Besucherangeboten, internationalen Kommunikationsmaßnahmen sowie einem vielfältigen kulturellen und religiösen Angebot zieht das Stift Gäste aus aller Welt an. Rund 70 Prozent der Besucher:innen kommen aus dem Ausland – insbesondere aus Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, den Benelux-Staaten und Skandinavien.

Bronze erhielt die Mavie Med Privatkliniken GmbH. Das Unternehmen zählt zu den führenden Betreiberinnen von Privatkliniken in Österreich und steht seit Jahrzehnten für medizinische Exzellenz und hohe Servicequalität. Besonders im Bereich internationaler Patient:innen hat sich Mavie Med am Standort Wien einen hervorragenden Ruf aufgebaut. Mit der Etablierung von „Comprehensive Cancer Care Vienna“ wurde Anfang 2024 ein Netzwerk geschaffen, das internationalen Krebspatient:innen raschen Zugang zu hochspezialisierter Spitzenmedizin in Wien ermöglicht.

„Wir gratulieren allen Betrieben sowie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrem Engagement und ihrer Qualität Österreich erneut als führende Gastgebernation weltweit positioniert haben. Österreichs Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist weit mehr als ein starker Wirtschaftssektor. Sie ist Identitätsstifter, Innovationsmotor und Beschäftigungsgarant“, so Kraus-Winkler abschließend.

Die Sparte umfasst mehr als 96.000 Betriebe, erwirtschaftet direkt und indirekt rund 14 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und sichert 311.938 Vollzeitarbeitsplätze im Land. (PWK251/EL)

Wirtschaftskammer Österreich

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