FPÖ – Schmiedlechner: „Dürre-Katastrophe: Stocker und Totschnig lassen unsere Bauern im Stich!“

Bauern brauchen keine Almosen, sondern echte Entlastung – jeder weitere Tag ohne Lösung verschärft Existenzängste und gefährdet die Versorgungssicherheit

„Während auf unseren Bauernhöfen die Existenzangst täglich wächst, liefert Schwarz-Rot-Pink nichts außer Ankündigungen, Besichtigungstouren und internem Streit. Mit jedem Tag ohne Lösung spitzt sich die Situation weiter zu. Stocker und Totschnig tragen dafür die politische Verantwortung“, kritisierte heute FPÖ-Agrarsprecher NAbg. Peter Schmiedlechner.

Massive Ernteausfälle und Futterknappheit zwingen insbesondere viehhaltende Betriebe dazu, Winterreserven vorzeitig aufzubrauchen und gesunde, leistungsfähige Tiere abzugeben. „Hier sitzen Familien am Küchentisch und fragen sich, ob der über Generationen aufgebaute Hof noch eine Zukunft hat. Die psychische Belastung und die Existenzängste sind enorm.“ Scharfe Kritik übte Schmiedlechner an ÖVP-Landwirtschaftsminister Totschnig: „Ein Landwirtschaftsminister wird nicht dafür bezahlt, verdorrte Wiesen zu besichtigen und anschließend Forderungen an die eigene Regierung zu stellen. Wenn Totschnig die Interessen unserer Bauern am Regierungstisch nicht durchsetzen kann, ist das der Beweis seiner mangelnden Durchsetzungsfähigkeit und somit rücktrittsreif.“

Auch ÖVP-Bundeskanzler Stocker stehe in der Pflicht: „Wenn Schwarz-Rot-Pink angesichts dieser Krise keine rasche Lösung zustande bringt, ist das Führungsschwäche. Unsere Bauern brauchen keine Dürretouristen und Betroffenheitsfotos. Besichtigen ersetzt nicht regieren!“ Besonders dramatisch sei der Abbau gesunder Tierbestände aufgrund des Futtermangels. Das zusätzliche Angebot erhöhe gleichzeitig den Druck auf die Preise. „Die Regierung hätte längst eingreifen müssen. Wenn unsere Bauern ihre Bestände notgedrungen abbauen, muss die Bundesregierung alle rechtlich möglichen Maßnahmen ausschöpfen, um zusätzliche Marktverwerfungen durch Importe zu verhindern.“

„Wenn Höfe aufgeben und Tierbestände verschwinden, gehen Arbeitsplätze und Wertschöpfung im ländlichen Raum verloren. Gleichzeitig steigt die Abhängigkeit von Lebensmittelimporten. Wer heute unsere Bauern im Stich lässt, gefährdet morgen die Versorgungssicherheit der Konsumenten“, so Schmiedlechner, der abschließend festhielt: „Jeder weitere Tag ohne Entscheidung verschärft die Krise. Totschnigs mangelnde Durchsetzungskraft und Stockers Führungsschwäche dürfen nicht länger auf dem Rücken bäuerlicher Familien ausgetragen werden!“

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