ÖVP und Grüne ersuchen Stadtrechnungshof um Prüfung der Summer City Camps

Die Wiener ÖVP und die Wiener Grünen wollen eine Prüfung der Summer City Camps durch den Stadtrechnungshof. Darüber informierten ÖVP-Gemeinderätin Sabine Keri und Gemeinderat Felix Stadler von den Grünen heute, Mittwoch, bei einem Medientermin. Untersucht werden sollen insbesondere Kosten, Organisationsstruktur, Standortverteilung und Anmeldemodalitäten.

Für die Durchführung der Ferienbetreuung mit 33.000 Plätzen wurde dem Verein „Hi Jump Wien“ für 2026 eine Förderung von über 16 Millionen Euro genehmigt. Seit 2024 übernimmt dieser Verein eine zentrale Koordinationsfunktion bei der Durchführung der Summer City Camps. ÖVP und Grüne vermuten, dass durch diese neue Organisationsstruktur vermeidbare Zusatzkosten entstanden seien.

Gemeinderätin Sabine Keri (ÖVP), erklärte, die Ferienbetreuung müsse für berufstätige Eltern verlässlich und bedarfsgerecht sein. „Das Geld muss bei den Kindern und Familien ankommen. Viele private Anbieter sind billiger“, sagte Keri. Der Stadtrechnungshof solle klären, ob mit den vorhandenen Mitteln mehr Plätze geschaffen und Doppelstrukturen reduziert werden könnten.

Gemeinderat Felix Stadler (Grüne) sprach von wiederholten Rückmeldungen zu Schwierigkeiten bei der Anmeldung, fehlenden Plätzen und einem zu geringen Angebot an inklusiver Betreuung. „Die Summer City Camps sind grundsätzlich eine gute Sache, aber sie sind zu teuer für zu wenige Plätze“, so Stadler abschließend.

(Schluss) wei

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