FPÖ – Wurm: „Stehen wir vor dem Ende des Bargelds? Die Indizien sind klar – wir müssen handeln, bevor es zu spät ist!“

Konsumentenschutzsprecher warnt vor der trügerischen Sicherheit und der schleichenden Bargeld-Abschaffung: Der Weg zum gläsernen Bürger ist längst vorgezeichnet

„Befinden wir uns bereits am Anfang vom Ende des Bargelds? Und weshalb erkennen so viele Bürger diese fundamentale Gefahr für unsere Freiheit noch nicht? Immer wieder werde ich in Gesprächen gefragt, warum ich mich als Konsumentenschutzsprecher so intensiv und beharrlich mit diesem Thema beschäftige. Viele Menschen bezweifeln nach wie vor, dass eine tatsächliche Abschaffung des Bargelds überhaupt im Raum steht. Doch wer die Augen öffnet, sieht ein klares Bild“, erklärte heute FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm.

Dass die drohende Gefahr von weiten Teilen der Gesellschaft noch nicht in ihrer vollen Tragweite erkannt wird, liege an der Methodik des Vorgangs. Der Entzug des Bargelds passiere nicht über Nacht, sondern durch einen kontinuierlichen, leisen Abbau der Infrastruktur unter dem Deckmantel der Modernisierung und Bequemlichkeit.

„Die Indizien sind eindeutig, und die politische sowie wirtschaftliche Richtung ist längst vorgegeben. Wenn hunderte Gemeinden von der Bargeldversorgung abgeschnitten werden, wenn die Europäische Zentralbank mit enormem finanziellem Aufwand den digitalen Euro durchdrückt und gleichzeitig auf europäischer Ebene Obergrenzen für Bargeldzahlungen fixiert werden, dann ist das Endziel unübersehbar. Die Menschen werden systematisch in ein rein digitales System gedrängt“, führte Wurm aus.

Dieser Prozess sei brandgefährlich, denn er führe unweigerlich zum gläsernen Konsumenten, dessen finanzielle Privatsphäre und wirtschaftliche Selbstbestimmung der totalen Kontrolle von Staaten und Konzernen weichen müsse. Die bewusste Ausdünnung der Bankomat-Infrastruktur sei dabei nur die Speerspitze einer viel tiefergehenden Entwicklung.

„Es ist ein fataler Trugschluss zu glauben, dass uns unsere gedruckte Freiheit automatisch erhalten bleibt. Wir stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Wir müssen gegen diese schleichende Entmündigung und die Abschaffung unseres analogen Notfallsystems ankämpfen, bevor es endgültig zu spät ist. Der Schutz des Bargelds ist kein nostalgischer Rückwärtsgewandtheits-Diskurs, sondern die Verteidigung unserer bürgerlichen Grund- und Freiheitsrechte. Diesen Kampf werden wir Freiheitliche mit aller Entschlossenheit führen“, betonte Wurm abschließend.

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