FPÖ-Schnabel: „Unsere Bauern brauchen Zukunft und Sicherheit, nicht Bürokratie und Auflagenflut“
Grüner Bericht zeigt: Seit 1999 schlossen jährlich 2 % aller Landwirtschaftsbetriebe in NÖ
„1999 gab es in NÖ noch mehr als 51.000 landwirtschaftliche Betriebe. 2023 waren es nur mehr 26.981“, zitiert FPÖ Niederösterreich Landwirtschaftssprecher LAbg. Alexander Schnabel alarmierende Zahlen aus dem „Grünen Bericht“ und veranschaulicht diese noch deutlicher: „Seit 1999 schlossen pro Jahr im Schnitt rund zwei Prozent der Landwirtschaftsbetriebe in NÖ ihre Tore.“
Die Ausgaben erdrücken die Landwirtschaftsbetriebe im Jahr 2025 förmlich: Strom plus 37,3 %, Düngemittel plus 7,4 % oder Tierarzt/Medikamente plus 3,2 Prozent. „Und genau hier liegt das Problem. Die Kosten steigen, die Märkte schwanken, unsere Bauern tragen immer mehr Risiko. Und die horrenden Treibstoffkosten, welche die ÖVP-geführte Bundesregierung zu verantworten hat, sind der Todesstoß für unsere Land- und Forstwirte. Günstige Energie bedeutet Wohlstand, das müssen ÖVP-Stocker und ÖVP-Totschnig endlich kapieren“, so Schnabel.
Hinzu kommt die EU-Bürokratie: „Formular, Kontrolle, Dokumentation, Nachweis, die nächste Vorschrift. Unsere Bauern sollen Tierhalter, Lebensmittelproduzenten, Landschaftspfleger und zugleich Verwaltungsbeamte des eigenen Hofes sein. Das kann nie die Zukunft unserer Land- und Forstwirte sein“, sagt Schnabel.
„Was ist mit den steigenden Kosten, mit der Bürokratie, der Versorgungssicherheit und der nächsten Generation? Das sind die entscheidenden Fragen, die sich Geisterminister Totschnig endlich stellen muss. Ein Bauer denkt nicht in Wahlperioden, sondern in Generationen, deshalb muss die verantwortliche Bundespolitik hier langfristig denken. Diese unfähige Bundesregierung darf nicht zulassen, dass der bäuerliche Familienbetrieb durch tausend kleine Belastungen wie steigende Kosten, neue Auflagen, noch mehr Bürokratiehürden und mehr Unsicherheit verschwindet“, so Alexander Schnabel, der fordert: „Unsere Bauern brauchen Zukunft, unsere Lebensmittelversorgung braucht Sicherheit – nicht morgen, sondern heute muss ÖVP-Bundesminister Totschnig handeln und nicht erst nach der nächsten Krise. Unsere Bauern brauchen günstige Energie, Planungssicherheit, weniger Bürokratie und eine Politik an ihrer Seite.“
FPÖ Niederösterreich Landtagsklub
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