FW-Langthaler: 19 Pleiten täglich – Österreichs Wirtschaft bleibt im Krisenmodus!

Freiheitliche Wirtschaft fordert sofortige Standortwende statt weiterer Belastungen und wirtschaftspolitischem Stillstand!

Die Pleitewelle rollt weiter durch Österreich: 5.139 Unternehmensinsolvenzen in den ersten drei Quartalen 2026 bedeuten durchschnittlich 19 Firmenpleiten pro Tag. Hinter diesen Zahlen stehen Unternehmer, Arbeitsplätze, Existenzen und Familien. Doch während täglich Betriebe zusperren müssen, verwaltet die ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung den wirtschaftlichen Stillstand, anstatt endlich gegenzusteuern.

Besonders angespannt bleibt die Situation im Handel, im Bau sowie in Gastronomie und Beherbergung. Gleichzeitig sind bereits 15.700 Arbeitnehmer und 36.300 Gläubiger von den Insolvenzen betroffen. Besonders alarmierend: 43 Prozent der Insolvenzverfahren werden mittlerweile mangels Kostendeckung gar nicht erst eröffnet.

Für die Freiheitliche Wirtschaft (FW) ist klar: Österreich braucht keine weiteren Ankündigungen, neuen Belastungen oder wirtschaftspolitischen Stillstand, sondern eine echte Standortwende. Die Lohnnebenkosten müssen spürbar gesenkt, Energie- und Netzkosten für Betriebe reduziert und die steuerliche Belastung wettbewerbsfähiger gestaltet werden.

Dazu braucht es echten Bürokratieabbau, ein Ende des österreichischen Gold-Platings bei EU-Vorgaben, schnellere Genehmigungsverfahren und deutlich bessere Investitionsbedingungen. Leistung, Investitionen und Unternehmertum müssen sich in Österreich wieder rechnen.

Ebenso braucht es eine Industrie- und Mittelstandsoffensive, die privates Kapital mobilisiert und Investitionen wieder nach Österreich bringt. Wer Arbeitsplätze schaffen und erhalten will, muss jene entlasten, die diese Arbeitsplätze finanzieren. Dafür braucht Österreich auch kapitalmarktfreundlichere Rahmenbedingungen, damit mehr privates Kapital in heimische Unternehmen und Investitionen fließt.

FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler abschließend: „19 Firmenpleiten jeden einzelnen Tag sind 19 wirtschaftspolitische Alarmsirenen. Doch ÖVP, SPÖ und NEOS scheinen längst auf Durchzug geschaltet zu haben. Österreich darf nicht länger zum Hochsteuer-, Hochkosten- und Bürokratiestandort Europas werden. Wir brauchen eine Vollbremsung bei neuen Belastungen und gleichzeitig Vollgas für Leistung, Investitionen und Unternehmertum. Jeder weitere verlorene Betrieb ist einer zu viel!“

Freiheitliche Wirtschaft
E-Mail: office@fw.at
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