GBH-Muchitsch: Spritpreisbremse entlastet Beschäftigte – viele Baustellen sind ohne Auto nicht erreichbar

Mehr als zwölf Cent Entlastung pro Liter geplant – Muchitsch: „Wer täglich zur Baustelle fahren muss, spürt jeden Cent an der Zapfsäule“

Die Gewerkschaft BAU-HOLZ (GBH) begrüßt die neue Spritpreisbremse. Für Oktober und November soll die Mineralölsteuer um bis zu 6,7 Cent pro Liter gesenkt werden. Gemeinsam mit einer Margenbegrenzung von 3,5 Cent und dem daraus entstehenden Mehrwertsteuereffekt soll die Entlastung insgesamt mehr als zwölf Cent pro Liter betragen.

„Gerade für die Beschäftigten in unseren Branchen ist eine Entlastung beim Tanken besonders wichtig. Baustellen liegen dort, wo gebaut wird und nicht automatisch dort, wo Bus oder Bahn hinfahren“, sagt GBH-Bundesvorsitzender Abg. z. NR Josef Muchitsch.

Die Bundesregierung nutzt damit die Möglichkeiten einer Reduzierung und somit das was andere Regierungen davor nicht gemacht haben.

Viele Beschäftigte müssten früh morgens zu wechselnden Baustellen und seien dabei auf das Auto angewiesen. „Wo kein Firmenbus fährt – das ist auf vielen Baustellen die Realität – bleibt oft nur das eigene Auto. Wer jeden Tag viele Kilometer zur Arbeit zurücklegen muss, spürt steigende Spritpreise unmittelbar im Geldbörsel“, so Muchitsch.

Für die GBH ist deshalb auch die Begrenzung überhöhter Margen ein wichtiger Bestandteil der Spritpreisbremse. Die Margenbegrenzung soll verhindern, dass Mineralölkonzerne ihre Aufschläge erhöhen und damit einen Teil der Entlastung für sich behalten. „Es wäre zu wenig, nur die Steuer zu senken und gleichzeitig zuzulassen, dass die Mineralölkonzerne höhere Margen kassieren. Entscheidend ist, was am Ende tatsächlich auf der Preistafel der Tankstelle steht“, betont Muchitsch.

Die GBH fordert daher, die Entwicklung der Treibstoffpreise und die Umsetzung der Maßnahmen genau zu beobachten. „Die Entlastung muss bei den Menschen ankommen. Für Beschäftigte, die ihr Auto brauchen, um überhaupt zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen, ist leistbare Mobilität keine Frage des Komforts, sondern Voraussetzung dafür, arbeiten gehen zu können“, so Muchitsch abschließend.

WER IST DIE GEWERKSCHAFT BAU-HOLZ (GBH)? Die Gewerkschaft BAU-HOLZ (GBH) ist die österreichische Gewerkschaft für rund 240.000 Beschäftigte in der Bau-, Holz- und Steinbranche. Sie verhandelt Kollektivverträge und setzt sich für faire Löhne, sichere Arbeitsbedingungen, soziale Gerechtigkeit und faire öffentliche Vergaben ein. Bundesvorsitzender der GBH ist Josef Muchitsch.

GBH-Presse
Thomas Trabi, MA
Telefon: 0664/614 55 17
E-Mail: presse@gbh.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender

Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.