SPÖ-Schroll zu Fernwärme-Bericht: „Heizen muss leistbar sein“

SPÖ für leistbare Preise, mehr Transparenz und Konsumentenschutz

Die Bundeswettbewerbsbehörde hat heute ihren Bericht zur Fernwärme in Österreich vorgelegt und Vorschläge für mehr Transparenz und Konsumentenschutz gemacht. Für SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll ist klar: „Heizen muss leistbar sein. Wir müssen Fernwärme-Kund:innen mehr Rechte geben und sie vor unfairen Preisanstiegen schützen.“ ****

Die Fernwärme-Versorgung wird von regionalen Monopolisten gesteuert, technisch ist das oft gar nicht anders möglich. Auch die BWB anerkennt, dass die Fernwärme ein natürliches Monopol darstellt und daher nicht mit anderen Energieinfrastrukturen vergleichbar ist. Damit es zu keinen unfairen Preistreibereien kommt, ist der Fernwärme-Markt besonders reglementiert. Die SPÖ sieht hier aber noch großen Nachbesserungsbedarf. Besonders kritisch sieht Schroll die Rolle sogenannter „Contracting-Unternehmen“, die als Vermittler zwischen Fernwärme-Versorger und Haushalt fungieren: „Für viele Kund:innen ist es völlig undurchsichtig, warum sie wie viel für ihre Heizung zahlen. Wir müssen ihre Rechte stärken, damit hier endlich Licht ins Dunkel kommt. Niemand darf sich auf dem Rücken anderer bereichern“, so Schroll.

Die Regierung hat sich vorgenommen, das sogenannte Heizkostenabrechnungsgesetz zu überarbeiten und den Konsumentenschutz generell zu stärken. Zudem soll laut Regierungsprogramm auch für die Wärmeversorgung ein Energiekrisenmechanismus erarbeitet werden. „Die Vorgängerregierung hat die Preise einfach durchrauschen lassen. Wir dürfen die Fehler der Vorgängerregierung nicht wiederholen und müssen in die Preise eingreifen“, so der Abgeordnete. (Schluss) mf/bj

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