FPÖ – Hafenecker: „Linke Lustreisen des Bundeskanzleramts für Journalisten auf Steuerzahlerkosten sofort streichen!“
Anfragebeantwortung deckt auf, wie das ÖVP-geführte Kanzleramt handverlesenen Medienvertretern Recherchereisen zu vorgegebenen linken Belangthemen finanziert
Das sofortige Aus für das Projekt „eurotours“ des Bundeskanzleramts, mit dem jährlich jungen Journalisten mehrtägige Recherchereisen in EU-Länder und Staaten des Westbalkans zu vorgegebenen Themen von „europaweiter Relevanz“ auf Steuerzahlerkosten finanziert werden, forderte heute FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA. Grund dafür sind neue Details zu diesem Projekt, die Hafenecker durch eine parlamentarische Anfrage an ÖVP-Kanzler Stocker ans Licht bringen konnte: „Was hier als harmloses Weiterbildungsprojekt für Jungjournalisten verkauft wird, ist in Wahrheit ein Teil der demokratiepolitisch schwerst bedenklichen Medienkontrollstrategie der Systemparteien, um quasi Regierungslobbying bei jungen Journalisten zu betreiben. Dazu braucht man sich nur die inhaltliche Ausgestaltung dieses ‚Projekts‘ anschauen, das allein im Vorjahr 55.000 Euro für 34 Teilnehmer gekostet hat! Damit werden handverlesenen Journalisten linke Lustreisen auf Steuerzahlerkosten finanziert.“
So sei bereits der Bewerbungsprozess für eine Teilnahme an „eurotours“ intransparent und spiegle eine höchst problematische Haltung zur Medienfreiheit wider, indem etwa der Bewerbung die „Unterstützungserklärung“ einer Chefredaktion beizugeben ist und anschließend eine Jury, der auch Vertreter des Bundeskanzleramts angehören, über die Teilnahme entscheidet. „Auch über das jährliche Thema entscheidet das Bundeskanzleramt. 2025 wurden zwei Journalisten nach Ungarn geschickt, um dort über das Verbot der Pride-Parade, queere subkulturelle Netzwerke, Widerstandsstrategien und die Auswirkungen politischer Kampagnen auf junge LGBTQ-Personen zu recherchieren und anschließend zu berichten. Gleichzeitig reiste eine weitere Teilnehmerin nach Belgien, um die psychologischen Auswirkungen eines vermeintlichen ‚Rechtsrucks‘ in Europa auf junge Menschen zu untersuchen. Es wurde also wieder mit Steuergeld links-woke Belangberichterstattung zu Themen mitfinanziert, die für den Großteil der Österreicher überhaupt keine Relevanz haben“, so Hafenecker weiter.
Insgesamt nahmen seit dem Start von „eurotours“ laut Anfragebeantwortung 245 Medienvertreter daran teil. Die Gesamtkosten belaufen sich auf mehr als 371.000 Euro. „Es kann und darf nicht Aufgabe des Bundeskanzleramts oder sonst einer Regierungsstelle sein, Medienschaffenden derartige Recherchereisen zu finanzieren. Das hat mit Journalismus, der stets eine kritische Distanz zu Regierung, Staat und Macht haben muss, überhaupt nichts mehr zu tun, sondern mit dem genauen Gegenteil davon: Erziehung zur Hofberichterstattung!“, erklärte NAbg. Christian Hafenecker, MA.
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