BMWKMS-Einladung: 1. & 2. Juni/St. Johann in Tirol – Symposium zur baukulturellen Zukunft des Wohnens am Beispiel der Arbeitersiedlungen
Am 1. und 2. Juni 2026 lädt das BMWKMS zu einem Baukultur-Symposium nach Tirol – Unterzeichnung Baukultur-Kooperation zwischen Bund und Land Tirol
Klimaschutz, Ressourceneffizienz und leistbarer Wohnraum: Die Zukunft des Wohnens entscheidet sich maßgeblich im Umgang mit dem Gebäudebestand. Wie dieser nachhaltig weiterentwickelt werden kann, thematisiert ein von der Abteilung Architektur, Baukultur, Denkmalschutz und UNESCO-Welterbe im BMWKMS organisiertes zweitägiges Symposium, das am 1. und 2. Juni im Kaisersaal in St. Johann stattfindet.
„In Österreich stehen derzeit zahlreiche historische Arbeitersiedlungen vor tiefgreifenden Veränderungen. Das Symposium widmet sich Fragen im Spannungsfeld zwischen Bewahren und Erneuern, zwischen sozialen Bedürfnissen und ökologischer Verantwortung. Es zeigt auf, welches enorme Potenzial in bestehenden Strukturen steckt und wie durch Transformation neue Impulse in der Baukultur gesetzt werden können“, so Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler.
FOKUS ARBEITERSIEDLUNGEN
Im Zentrum der Veranstaltung stehen Strategien zum Umgang mit den bis Mitte des 20. Jahrhunderts errichteten Arbeitersiedlungen in Österreich – viele von ihnen stehen aktuell vor einem umfassenden Sanierungszyklus. Beleuchtet werden historische, bauliche und gestalterische Gesichtspunkte als auch soziale, prozessuale, rechtliche und finanzielle Aspekte.
„Um nachhaltige Entscheidungen treffen zu können, braucht es neue Lösungsansätze. Das Symposium ist eine willkommene Gelegenheit, Baukultur als gemeinsamen Prozess zu denken“, betont Stefan Seiwald, Bürgermeister von St. Johann in Tirol.
Das Symposium richtet sich an Akteurinnen und Akteure aus Projektentwicklung, Planung, Forschung, Politik und Verwaltung sowie die interessierte Öffentlichkeit. Ziel ist es, das Bewusstsein für den Gebäudebestand zu stärken und praxisorientierte Werkzeuge für eine nachhaltige Transformation zu diskutieren bzw. bereitzustellen.
Neben hochkarätigen Vorträgen und Diskussionsrunden umfasst das Programm auch thematisch ausgerichtete Führungen. „Bei der Veranstaltung kommt sehr viel Wissen und Expertise zusammen. Diese Bündelung war uns bei der Konzeption sehr wichtig, denn gute Baukultur entsteht nur in Zusammenwirken unterschiedlicher Perspektiven“, so Elias Molitschnig, Leiter der Abteilung Architektur, Baukultur, Denkmalschutz und UNSESCO-Welterbe im BMWKMS.
Das Programm: https://www.bmwkms.gv.at/themen/kunst-und-kultur/sparten/architektur-baukultur/baukultur/baukulturelle-bewusstseinsbildung/termine-baukultur/transformation-bestand-symposium.html
BAUKULTUR IM ZEICHEN VON BUND-LAND-KOOPERATION
Die zweitägige Veranstaltung findet im Rahmen der Baukultur-Kooperation zwischen dem Bund und dem Land Tirol statt. Nach Kärnten im vergangenen Jahr wird nun ein weiterer Schritt für die österreichweite Etablierung von Baukultur gesetzt.
Dazu werden im Rahmen des Symposiums Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler und der stv. Landeshauptmann Philip Wohlgemuth – in Vertretung des Landeshauptmanns – im Tiroler Landhaus am 1. Juni 2026 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnen.
BITTE MERKEN SIE SICH VOR:
TERMINE:
1. Juni 2026 (14:00 – 18:00 Uhr)
Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur,
Medien und Sport
Abteilung I/6 – Öffentlichkeitsarbeit
+43 1 71606-664781
presse@bmwkms.gv.at
www.bmwkms.gv.at
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