Geförderte Doppelhäuser mit nachhaltigem Wohnkonzept
LR Teschl-Hofmeister: Feierliche Schlüsselübergabe für 28 Wohneinheiten in Payerbach
In der Mühlhof Straße 31 in Payerbach wurde von der „Gewog Arthur Krupp“ eine moderne Wohnhausanlage mit insgesamt 28 geförderten Wohneinheiten in Form von 14 Doppelhäusern realisiert. „Mit dieser Wohnhausanlage schaffen wir leistbaren und zugleich qualitativ hochwertigen Wohnraum für Niederösterreichs Familien. Besonders hervorzuheben sind die großzügigen Freibereiche und die nachhaltige Bauweise, die den Bewohnerinnen und Bewohnern nicht nur Wohnkomfort, sondern auch Lebensqualität bieten“, betonte Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister bei der gestrigen Schlüsselübergabe.
Die Doppelhäuser wurden in Massivbauweise errichtet und verfügen über attraktive Eigengärten sowie praktische Kellerersatzräume. Besonders hervorgehoben sind Energieeffizienz und Nachhaltigkeit: Niedrigenergiehausstandard, Luftwärmepumpen mit Fußbodenheizung und eine Photovoltaikanlage am Dach sorgen für niedrige Energiekosten. Fassaden mit Wärmedämmverbund, begrünte Dächer und Kunststofffenster mit 3-fach-Isolierverglasung sorgen zusätzlich für hohe Energieeffizienz und Wohnkomfort. Die öffentlichen Freiflächen wurden gemeinsam mit „Natur im Garten“ gestaltet, klimafitte Grünanlagen fördern das Mikroklima und laden zum Verweilen ein. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 9,3 Millionen Euro.
Das Land Niederösterreich setzt mit der Änderung der Wohnungsförderungsrichtlinien 2019 wichtige Schritte zur Weiterentwicklung von Neubau, Sanierung und leistbarem Wohnen. Die Anpassungen betreffen alle Förderbereiche – vom Eigenheim über den großvolumigen Wohnbau bis hin zur Subjektförderung. Im Eigenheimbereich werden die Förderkriterien modernisiert, unter anderem durch die Begrenzung der förderbaren Wohnnutzfläche, die Anpassung der Heizwärmebedarfswerte sowie Förderungen für PV-Speicher. In der Sanierung kommen zusätzliche Förderungen – etwa für zentrale Wohnraumlüftungen und das neue Modell „Reconstructing“ – hinzu. Im großvolumigen Wohnbau wird der Neubau auf ein reines Zuschussmodell umgestellt und das Verfahren gestrafft. Für die Sanierung wird ein attraktives Zuschusssystem eingeführt, ergänzt durch Verwaltungsvereinfachungen und ökologische Anreize. In der Subjektförderung wurden mit 1. Jänner 2026 die Einkommensgrenzen angehoben, damit Förderwerber trotz inflationsbedingter Einkommenserhöhungen ihre Wohnbeihilfe oder ihren Wohnzuschuss nicht verlieren. „Mit all diesen Maßnahmen stärkt Niederösterreich die Leistbarkeit, Energieeffizienz und Zukunftsfähigkeit des Wohnens im Land“, so Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.
Weitere Informationen unter: www.noe-wohnbau.at (noe.gv.at) und bei der NÖ Wohnbau-Hotline: 02742/22133, Mo – Do: 8 – 16 Uhr, Fr: 8 – 14 Uhr
Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Hebenstreit
Telefon: 02742/9005-13632
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