Hattmannsdorfer/Zehetner: Vision T geht in die Umsetzung – Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit, Ganzjährigkeit und KI
Tourismus Summit in Alpbach: Bundesregierung setzt nächsten Schritt bei der Umsetzung der Tourismusstrategie – bessere Rahmenbedingungen für Betriebe und Beschäftigte im Fokus
Beim heutigen Tourismus Summit der Wirtschaftskammer Österreich in Alpbach haben Wirtschafts- und Tourismusminister WOLFGANG HATTMANNSDORFER und Tourismusstaatssekretärin ELISABETH ZEHETNER die nächsten Schritte der österreichischen Tourismuspolitik angekündigt. Nach der Präsentation der Vision T im Juni geht die neue Tourismusstrategie nun in die konkrete Umsetzung. Im Fokus stehen Ganzjährigkeit, Digitalisierung und KI, bessere Rahmenbedingungen für Betriebe sowie die Interessen der Branche am Arbeitsmarkt und auf europäischer Ebene.
„Tourismus ist ein zentraler Faktor für Wertschöpfung und Wohlstand in Österreich. Mit der Vision T haben wir eine klare Ambition formuliert: Wir wollen den österreichischen Tourismus noch wettbewerbsfähiger machen und seine Erfolgsgeschichte fortschreiben. Dafür haben wir bereits wichtige Schritte gesetzt: Die Lohnnebenkosten werden gesenkt, die Mittel für Österreich Werbung und Tourismusförderung bleiben gesichert, die Saisonkontingente wurden erhöht und mit der neuen Trinkgeldregelung entlasten wir Betriebe und Beschäftigte. Unser Kurs ist klar: bessere Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und mehr unternehmerische Freiheit“, betont Wirtschafts- und Tourismusminister WOLFGANG HATTMANNSDORFER.
Tourismusstaatssekretärin ELISABETH ZEHETNER: „MIT DER VISION T HABEN WIR IM SOMMER DIE RICHTUNG FESTGELEGT. JETZT BEGINNT DIE UMSETZUNGSPHASE. UNSER ZIEL IST KLAR: MEHR WERT STATT NUR MEHR MENGE. WIR WOLLEN MEHR WERTSCHÖPFUNG ÜBER DAS GANZE JAHR, STÄRKERE BETRIEBE UND MEHR STABILE GANZJAHRESARBEITSPLÄTZE.“
Ein erster Schwerpunkt ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Gemeinsam mit Österreich Werbung und Wirtschaftskammer entwickelt das BMWET ein KI-PAKET FÜR DEN TOURISMUS, das insbesondere kleinen und mittleren Betrieben konkrete Anwendungen zugänglich machen soll.
„KI WIRD VERÄNDERN, WIE GÄSTE REISEN SUCHEN, PLANEN UND BUCHEN. WIR SORGEN DAFÜR, DASS DIESE ENTWICKLUNG NICHT NUR DEN GROSSEN INTERNATIONALEN PLATTFORMEN NÜTZT, SONDERN AUCH DEM FAMILIENHOTEL, DEM WIRTSHAUS UND DEM BETRIEB IN DER REGION. WIR BRINGEN KI IN DIE BREITE DES ÖSTERREICHISCHEN TOURISMUS“, so Zehetner.
Gleichzeitig wird die stärkere ganzjährige Ausrichtung des Tourismus vorangetrieben. Bis 2035 soll die Zahl der Ganzjahresbeschäftigten in Beherbergung und Gastronomie auf mehr als 160.000 steigen. „EIN VOLLER AUGUST ALLEIN MACHT NOCH KEINEN WIRTSCHAFTLICH GESUNDEN BETRIEB. WIR WOLLEN WERTSCHÖPFUNG UND BESCHÄFTIGUNG STÄRKER ÜBER DAS GESAMTE JAHR VERTEILEN UND GENAU DARAUF RICHTEN WIR DIE NÄCHSTEN UMSETZUNGSSCHRITTE AUS“, betont Zehetner.
Auch bei zentralen Rahmenbedingungen kündigt Hattmannsdorfer weiteren Druck an: „BEI SAISONKONTINGENTEN, BÜROKRATIEABBAU UND EINHEIMISCHENTARIFEN WERDEN WIR NICHT LOCKER LASSEN. BEIM ZUGANG FÜR EINHEIMISCHE HABEN WIR DAS THEMA AUF EUROPÄISCHER EBENE BEREITS VERANKERT. JETZT GEHT ES DARUM, DARAUS EINE RECHTSSICHERE LÖSUNG ZU MACHEN.“ Auf Initiative Österreichs wurde die Europäische Kommission bereits aufgefordert, Möglichkeiten für einen erleichterten Zugang Einheimischer zu Sport-, Kultur- und Freizeitangeboten zu prüfen.
„UNSER ANSPRUCH IST NICHT, DEN ERFOLG DES TOURISMUS NUR AN NÄCHTIGUNGSREKORDEN ZU MESSEN. ENTSCHEIDEND IST, WAS BEI DEN BETRIEBEN, DEN BESCHÄFTIGTEN UND IN DEN REGIONEN ANKOMMT. GENAU DARAN WIRD SICH DIE UMSETZUNG DER VISION T MESSEN LASSEN“, so Zehetner abschließend.
Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus
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