Bundesheer feiert ‚Tag der militärischen Infrastruktur‘ und eröffnet neuen „Lothringer-Garten“

Infrastrukturmaßnahmen für 2027 und 2028 mit jeweils rund 650 Millionen Euro geplant

Am Mittwoch, dem 20. Mai, fand anlässlich des Tages der militärischen Infrastruktur der Direktion 7- Infrastruktur sowie des Traditionstages ein feierlicher Festakt im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde eine Grünfläche im Wohnheim Wien offiziell in „Lothringer-Garten“ benannt. Darüber hinaus bot der Festakt Gelegenheit, auf die bisherigen Fortschritte und Entwicklungen der Direktion 7 im Bereich der militärischen Infrastrukturmaßnahmen zurückzublicken.

„Allein heuer sind für Infrastrukturmaßnahmen rund 500 Millionen Euro eingeplant, für die nächsten beiden Jahre 2027 und 2028 sind es jeweils rund 650 Millionen Euro. An allen Truppenübungsplätzen ist ein Ausbau der Unterkunftskapazitäten geplant, damit die Truppe die Übungsplätze durch mehrtätige Aufenthalte besser nutzen kann. Für die Infrastrukturerweiterungen im Zuge des Zulaufs neuer Systeme wie Luftfahrzeuge, Drohnen, LKW und Pandur-Fahrzeuge im Rahmen des Aufbauplans ‚ÖBH 2032+‘ sind in den kommenden Jahren rund 760 Millionen Euro vorgesehen“, so Verteidigungsministerin Tanner.

Im Rahmen des Festaktes erhielt eine Grünfläche zwischen den Gebäudeteilen 1 und 2 im Wohnheim Wien feierlich den Namen „Lothringer-Garten“. Der Name erinnert an Generalfeldmarschall Karl Alexander von Lothringen und Bar (1712–1780), den ersten Kommandanten der General-Genie-Direktion, den Maria Theresia in diese Funktion berufen hatte. Im Anschluss an die Festrede pflanzte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner gemeinsam mit Camilla Habsburg-Lothringen sowie Renate Fritz, Leiterin des Wohnheims Breitensee, Blumen in eigens gestalteten „Blüteninseln“. Den feierlichen Abschluss bildete die Enthüllung der Tafel „Lothringer-Garten“ gemeinsam mit weiteren Ehrengästen.

Die Direktion 7 des Bundesheeres verantwortet österreichweit die Planung, Steuerung und Umsetzung von Bau- und Infrastrukturprojekten. In den vergangenen Jahren wurde der Fokus verstärkt auf Energieversorgung, Nachhaltigkeit und Autarkie gelegt. Projekte wie die Kaserne Feldbach in Holzmodulbauweise, der Ausbau von Photovoltaikanlagen oder das Biomasseheizwerk auf der Seetaler Alpe unterstreichen diesen Schwerpunkt. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor dabei ist die enge Zusammenarbeit – sowohl mit Bauunternehmen und den eigenen Dienststellen als auch mit starken externen Partnern wie der Universität für Weiterbildung Krems. Diese Kooperationen ermöglichen es, aktuelle Entwicklungen frühzeitig aufzugreifen, Innovationen voranzutreiben und den kontinuierlichen Austausch mit der zivilen Welt sicherzustellen.

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